• Rosslyn
  • those in love live in fear (please do touch)

    THOSE IN LOVE LIVE IN FEAR - Künstlerin Mia Florentine Weiss stellt wiederholt in Innsbruck / Österreich aus
    Live-Performance zur Vernissage-Eröffnung am 23.04.2013 fokussiert Geborgenheit und Lebensnotwendigkeit menschlicher Berührungen

    Mixed-media Installationen vom 24.04. – 06.06.2013 zu sehen
    Die Sehnsucht nach Schutz und Nähe und die kontroversen Facetten des Gefühls Liebe prägen die Werke der Künstlerin Mia Florentine Weiss. Erstmals werden ausgewählte Stücke nun in Innsbruck / Österreich präsentiert.
    Unter dem Titel „THOSE IN LOVE LIVE IN FEAR“ stellt die 33jährige Künstlerin in der Galerie artdepot die Extreme menschlicher Gefühle einander gegenüber: so beschäftigen sich ihre ausgestellten mixed-media Installationen, Foto- und Videoarbeiten mit „Liebe/Unliebe“, „Geborgenheit/Ungeborgenheit“, „Sucht/Sehnsucht“, „Schönheit/Schmerz“, „Traum/Terror“, „Angst/Hoffnung“ sowie „Leben/Tod“.
    Angelehnt an den literarischen Kampf Fausts, der von Gegenteil zu Gegenteil Weltenwandert, überträgt Mia Florentine Weiss ihr Gedankenspiel auf sichtbare, emotionale „touching objects“. Den präsentierten Werken gemein, ist der äußerst verletzliche Grundgedanke, den die Künstlerin, verpackt in eine international verständliche Metapher, für ihre Ausstellung nutzt: denn wer liebt, dem sitzt die Angst im Nacken! Doch wo erfährt der Mensch Schutz vor dieser Angst?
    Die Eröffnung der Vernissage begleitet Mia Florentine Weiss am 23. April 2013, 19 Uhr mit der Live Performance „PLEASE DO TOUCH - TOUCHING CAN HEAL THE ART!“.
    In einem lebensgroßen Inkubator-Objekt führt die Künstlerin dem Betrachter die verschwimmende Grenze zwischen Schutz und Schutzlosigkeit vor Augen und zeigt gleichzeitig die Lebensnotwendigkeit menschlicher Berührung auf. Die Wirkung ihres eigenen, vergänglichen Körpers spiegelt Weiss in einigen, die Performance begleitenden, Installationen mit den symbolischen Merkmalen eines Engels – einer Metapher für alles, was der Mensch in seiner Vergänglichkeit nicht ist.
    Das Anliegen von Mia Florentine Weiss liegt dabei in einer ernsthaften Reflexion über die möglichen Dimensionen der Geborgenheit, die im Alltag nur selten hinterfragt wird. Zentrale Thematik des ausgestellten künstlerischen Schaffens ist somit die Fragestellung, wie man heute, in einer digitalisierten Welt, in der fast alle gesellschaftlichen und privaten Grenzen gewichen sind, zurück zu einer ursprünglichen, bedingungslosen Geborgenheit findet.

    Die Ausstellung „THOSE IN LOVE LIVE IN FEAR“ von Mia Florentine Weiss ist vom 24.04. – 06.06.2013 in der Galerie artdepot, Maximilianstr. 3 / 6020 Innsbruck, zu sehen.
    Am 03.05.2013 ist die Künstlerin gemeinsam mit Angelika Watzel zu einem art talk mit dem Titel „(s)he says - she says“ im artdepot anwesend.

  • „PLEASE DO TOUCH - TOUCHING CAN HEAL THE ART!“